Aktuelles

22.03.2017
Mit exklusiv gestalteten Modellwagen aus Holz begeistern wir Kinder und Eltern auf der Homepage holzalbum.de. Panzer, Züge, LKW, Flugzeuge und Autos sind perfekt für das phantasievolle Spiel der Kleinen geeignet.
 
28.07.2014
Mit den Hochzeitsalben 2014 hat sich Aldecor jedoch selbst übertroffen. Standen doch bisher Luxus und Qualität bereits im Mittelpunkt, wird die Messlatte nun noch höher gelegt.
 
18.01.2014
In jeder Kultur und Religion sind Feiertage feste Konstanten, die unterschiedlichen Jahreszeiten zugeordnet sind. Ostern und Frühjahr gehören für uns ebenso zusammen wie Weihnachten und Winter. So wie Holz zu Aldecor
 
06.12.2013
Die Speisekarte ist Visitenkarte und - häufig auch im wahren Wortsinn - Aushängeschild eines jeden Restaurants. Das kann man natürlich auch vom Eingangsbereich, von den Tischdecken oder dem Jackett des Kellners sagen
 
01.11.2013
Bäume im Jahreszyklus sind ein Sinnbild für das sich erneuernde Leben. Kinder in der Grundschule lernen den Kreislauf der Bäume kennen, um den harmonischen Gleichklang von Jahreszeiten und Lebensrhythmus zu verstehen
 

Aktuelles

01.11.2013 Bäume in allen Jahreszeiten - unser Thema ist und bleibt

wunderschöne Holzalben
wunderschöne Holzalben
© lotex24 Sp. z o.o.
Bäume im Jahreszyklus sind ein Sinnbild für das sich erneuernde Leben. Kinder in der Grundschule lernen den Kreislauf der Bäume kennen, um den harmonischen Gleichklang von Jahreszeiten und Lebensrhythmus zu verstehen
Nicht von ungefähr sind Möbel und Dekorationsgegenstände aus Holz bei vielen Menschen besonders beliebt. Holz, als lebendiger Werkstoff, strahlt Kraft und Wärme aus. Schon die alten Kelten wussten um das Geheimnis der Bäume und verehrten sie besonderer Weise. Bäume waren die Heimstatt von Göttern und Gottheiten. Wer einen Baum ohne Grund fällte, musste mit einer Bestrafung rechnen. Das heute noch bekannte keltische Baumhoroskop besteht aus 21 Bäumen. Jedem Baum werden bestimmte Abschnitte oder Tage im Jahr zugeordnet und er repräsentiert bestimmte Eigenschaften. Keltische Holzschnitzarbeiten gelten noch heute als Inbegriff der Holzkunst. Ungewöhnliche und formschöne Gebrauchsgegenstände aus Holz werden auch heute noch wegen ihrer individuellen Note besonders geschätzt. Schöne Beispiele hierfür sind die Fotoalben mit Holzeinband oder die "Schatzkästchen", zur Aufbewahrung persönlicher Gegenstände, die sie hier bei uns im Shop finden.

Auch im technisierten Leben prägen Bäume die Jahreszeiten und begleiten uns durch das Jahr. Es gibt nicht wenige Menschen, die anlässlich der Geburt eines Kindes oder Enkelkindes einen Baum pflanzen. Kind und Baum wachsen dann sozusagen gemeinsam heran und werden von Jahr zu Jahr größer und stärker.

Im Oktober, wenn - wie jetzt - die Tage kürzer und insbesondere die Nächte kälter werden, verlangsamen die Bäume ganz allmählich ihren Stoffwechsel. Immergrünen Nadelbäumen sieht man diesen Vorgang nicht an, die Laubbäume dagegen verabschieden sich vom Sommer mit einem farbenprächtigen Schauspiel. Beim Herunterfahren des Stoffwechsels wird den Bäumen das Chlorophyll entzogen, das für die grüne Färbung der Blätter zuständig ist. In den Blättern der Bäume befinden sich Farbstoffe und Zuckerreste, deshalb färben die Blätter sich bunt und erstrahlen, bevor die Kraft sie verlässt, in prächtigen Gelb-, Rot- und Brauntönen.

Wenn die Blätter gefallen sind, kann bei vielen Bäumen der jährliche Rückschnitt vorgenommen werden. Idealer Zeitpunkt ist der späte Winter, einige Wochen vor dem ersten Austrieb. Jetzt sind die Säfte aus den Ästen zurück in Stamm und Wurzeln geflossen. Wie beim Menschen wird der Saft, der durch die Adern fließt, fachmännisch als Blut bezeichnet. Ein zu früher Schnitt, kann dementsprechend dazu führen, dass der Baum ausblutet.

Keine Regel ohne Ausnahme. Es gibt Bäume, die besser nicht geschnitten werden sollen. Manche Büsche - z.B. der Flieder oder die Forsythie - sollte man direkt nach der Blüte im späten Frühjahr schneiden. Sie legen im Herbst bereits so genannte Winterknospen an, die die Frostperiode unbeschadet überstehen. Dort ist bereits ein kleines Blütendepot für das nächste Frühjahr angelegt.
Im späten Herbst und frühen Winter ist der Baum blattlos. Der Stoffwechsel ist jetzt fast komplett zurückgefahren, der Baum nimmt keine Flüssigkeit auf und verdunstet auch keine. Alle Funktionen sind auf Schongang gestellt. Der Baum kann jetzt regenerieren und neue Kräfte sammeln.
Für zwei bis drei Monate kommt der Zyklus der Natur fast komplett zum Stillstand. Sobald die Tage wieder länger werden und die Zahl der Sonnenstunden zunimmt, wenn die ersten Schneeglöckchen und Krokusse im Garten zu sehen sind, nehmen auch die Bäume ihren Stoffwechsel und ihr Wachstum wieder auf. Das Sonnenlicht ist für die Bäume das Signal, wieder verstärkt Wasser aus dem Boden aufzunehmen. Es gibt Menschen, die behaupten, dass man das Rauschen des Saftes im Baumstamm buchstäblich hören kann.

Bestimmte Arten von Bäumen gehören zu den so genannten "Zeigerpflanzen", die Metereologen dazu nutzen, den Fortschritt des Jahres genauer zu bestimmen. In meterologischen Sinn gibt es dementsprechend nicht nur vier, sondern gleich zehn Jahreszeiten. Der so genannte "Vorfrühling" beginnt mit der Apfelblüte, die in einigen Regionen Mitteleuropas besonders früh beginnt und sich dann immer weiter ausbreitet.

Der Mai ist gekommen - die Bäume schlagen aus, heiße es in einem Kinderlied. Wenn die Sonnentage wieder zunehmen, stehen die meisten Bäume in voller Blüte. Ein wichtiges Datum für Obstbauern und Hobbygärtner markieren die so genannten "Eisheiligen". Auch, wenn die Baumblüte in einem Jahr besonders früh einsetzt, muss bis zum 15. Mai - dem Tag der "kalten Sophie" - immer noch mit Frost gerechnet werden. Unter ungünstigen Umständen kann dadurch die Obsternte empfindlich beeinträchtigt werden.

In Mitteleuropa prägen Bäume die Landschaften. In Mittelgebirgen dominieren die Nadelgehölze, in flachen Regionen herrschen Laub- und Mischwälder vor. Fruchtbare Ebenen - wie das Alte Land bei Hamburg, die Bergstraße im Hessischen oder die Apfelgegend am Bodensee - sind von Obstbäumen bedeckt. Botaniker zählen in Europa über 1.700 verschiedene Arten von Bäumen.

Für fast alles und jedes gibt es inzwischen einen Jahrestag. Der Tag des Baumes wird bereits seit dem Jahr 1952 zelebriert. Damals wurde er offiziell von der UNO beschlossen, seit 1952 wird er jährlich im April auch in Deutschland begangen. Bereits im März findet alljährlich außerdem der "Tag des Waldes" statt und im Oktober wird - jetzt auch bereits seit fast 25 Jahren - von einem Expertengremium der "Baum des Jahres" gekürt. Das Jahr 2013 war das Jahr des Holzapfels. Der Holzapfelbaum kann bis zu zehn Meter hoch werden, wächst aber meistens als Strauch. Die Früchte sind winzig, haben einen säuerlichen Geschmack und sind - daher der Name - ziemlich holzig. Man darf gespannt sein, welcher Baum uns durch das Jahr 2014 begleiten wird.

Unser Tipp: Gehen Sie doch einfach einmal auf eine ungewöhnliche Entdeckungsreise, indem Sie sich einen Baum ganz in Ihrer Nähe aussuchen und seinen Weg durch die Jahreszeiten fotografisch dokumentieren. Die Baumfotos können Sie sammeln und aufbewahren - ganz stilecht z.B. in einem Holzalbum. Eine schöne Erinnerung und ein wertiges, persönliches Geschenk für ganz besondere Menschen und Anlässe.